Akita Inu - Herkunft - Geschichte
Im nördlichen Teil der japanischen Insel Honshu liegt die Präfektur Akita.
Hier soll der Akita seinen Ursprung haben. Inu oder Ken bedeutet nichts anderes als Hund.
Aufgrund von Skelettfunden vermutet man, dass es bereits vor 5000 Jahren ähnlich aussehende Hunde in Japan gegeben haben muss.
Im 17. Jahrhundert wurden sie für grausame Hundekämpfe gezüchtet. Als dieser *Sport* aus der Mode kam, verwendete man die mutigen, kraftvollen Tiere zur Bärenjagd und als Schutzhunde.
Schenkt man alten Aufzeichnungen Glauben, so waren diese stolzen Vierbeiner 1603 - 1925 hauptsächlich Begleiter der Samurai.
Der Akita wurde 1931 durch den Kaiser Hirohito als nationales Eigentum erklärt und es war bei Strafe verboten ihn ausser Landes zu bringen.
Akita - Die Rassentrennung
Der Akita hat seine Wurzeln in der Gruppe der nordischen Spitzhunde.
Heute unterscheidet man zwei verschiedene Typen, den rein japanischen Akita und den amerikanischen Typ, Great Japanese Dog - amerikanischer Akita.
Die Aufteilung der Rasse erfolgte 1998 durch den FCI.

Beschreibung - Japanischer Akita
Schulterhöhe
Rüde 67 cm, Hündin 61 cm
Eine Toleranz von 3 cm ist erlaubt.
Gewicht
Je nach Geschlecht 30 - 40 Kg.
Fellfarbe
Rot- weiss, weiss, gestromt
Gesundheit
Anfällig für Hüftgelenksdysplasie, Schilddrüsenunterfunktion,
Augenleiden und Hauterkrankungen.

Beschreibung - Japanischer Akita
Schulterhöhe
Rüde 65-70 cm, Hündin 60-65 cm
Gewicht
Je nach Geschlecht 45 - 50 Kg.
Fellfarbe
Pinto, gestromt, weiss, sandfarben, häufig mit schwarzer Maske
Gesundheit
Anfällig für Hüftgelenksdysplasie, Epilepsie und Allergien.
Akita - Beschreibung allgemein
Der Akita ist ein gut proportionierte Hund mit kräftigem Körperbau und robuster Konstitution.
Das Verhältniss Widerristhöhe zur Körperlänge beträgt 10:11.
Die Statur ist kräftig und muskulös, die Stirn ist breit mit der typischen Stirnfalte.
Die Ohren, klein, dreieckig, eher dick sind nach vorne geneigt. Die eingerollte Rute wird auf dem Rücken getragen.
Das Deckhaar ist grob und hart, die dichte Unterwolle dagegen weich.
Zweimal jährlich wechselt der Akita sein Haarkleid. Zu dieser Zeit müssen die Tiere regelmäßig gebürstet oder gezupft werden.

Akita - Das Wesen
Der japanische Akita und der amerikanische Akita sind im Wesen ähnlich.
Beide Rassen brauchen eine konsequente, aber gewaltfreie Erziehung, sonst geht mit ihnen der Jagdtrieb und die Freiheitsliebe durch.
In der Wohnung sind sie ruhig, stressfrei und bellen nur mässig.
Akita ordnen sich nicht gerne unter. Bei Menschen, die sie anerkennen und ihren Familie sind sie freundlich und loyal. Kinder der Familie werden in der Regel anerkannt, nicht zwingend jedoch fremde Kinder. Vor allem Rüden verhalten sich gegenüber ihren Geschlechtsgenossen oft dominant bis agressiv.
Eine frühe Sozialisierung ist unbedingt notwendig, allerdings akzeptieren diese Hunde oft keine Artgenossen im Haushalt.
Für die Stadt, vor allem für kleine Stadtwohnungen sind diese zwei Rassen kaum geeignet, denn sie brauchen viel Bewegung im Freien.